Auf Ihre Freundinnen war Verlass – gemeinsam würden sie hinter Serafina stehen.

Das hier ist ein Gastbeitrag von Maiki, meiner bzw. Lenis Schwester 🙂

Da ich schon vom ersten Band der Lia Sturmgold-Reihe (Rezension hier: Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle von Aniela Ley) begeistert war, hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an Band zwei. Ich habe mir erhofft, dass man mehr vom Alltag auf der Elfenschule mitbekommt. Genauso habe ich auch erwartet, dass der Fokus der Geschichte hier mehr auf den Problemen von Lias Freundinnen und Freunden liegt.
Ob diese Wünsche sich in Lia Strumgold – Das Geheimnis der Meereselfe von Aniela Ley erfüllt haben, werde ich in dieser Rezension erläutern.


Klappentext:

So wie die Dinge stehen, muss Lia noch eine Weile im Elfeninternat Springwasser bleiben und die Luftprinzessin spielen. Aber wenn sie ehrlich ist: Sie steht auf ihr neues Leben in dieser zauberhaften Schule, an der sie so viel über Elfenmagie lernt, und fühlt sich unter ihren neuen Elfenfreundinnen immer wohler. Umso entsetzter ist sie, als ihre Schule von magischen Wasserfluten bedroht wird und ausgerechnet ihre Freundin Serafina – die einzige Meereselfe auf Springwasser – unter Verdacht gerät. Um herauszufinden, wer oder was wirklich dahintersteckt, heckt Lia einen Plan aus und macht sich mit ihren besten Freundinnen auf eine riskante Suche … (Quelle: dtv.de)


Meine Meinung:

Gestaltung:

Vom Cover des zweiten Bandes bin ich genau so begeistert wie von dem des ersten Teils. Das, was mir dieses Mal so gut gefällt, sind nicht nur der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund oder die perfekt harmonierenden Farben. Denn genauso liebe ich auch die Tatsache, dass man auf diesem Cover mehr von der Protagonistin Lia sieht. Außerdem bin ich sehr angetan davon, dass das Cover sich bis auf den Buchrücken ausbreitet.

Handlung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich schon sehr gespannt. Ich habe schon geahnt, dass es bei diesem Buch mehr um das Problem einer Freundin gehen wird als beim ersten Teil. Es gab einfach viel mehr Nervenkitzel und das Buch hat mich manchmal so gepackt, dass ich es nicht übers Herz bringen konnte, es auch nur kurz zur Seite zu legen. Normalerweise bin ich nicht so begeistert von Cliffhängern am Ende eines Kapitels. Doch hier sind Cliffhänger ein guter Grund dafür, das Buch nicht weglegen zu müssen, sondern einfach weiter zu lesen.

Charaktere:

Ich habe mich schon im ersten Band dieser grandiosen Reihe in einen der Charaktere verkuckt (oder eher verlesen 😉 ). Aus diesem Grund mich hat es mich natürlich gefreut, dass er in diesem Teil noch eine wichtigere Rolle spielt. Man merkt auch, dass er sich hier ein Stück weit anders verhalten hat, als zuvor. Wenn ich ehrlich bin, mag ich die neue Art von ihm lieber, da er sich mal unglaublich frech verhält und ein anderes Mal merkt man ihm das Übervorsichtige und Scheue, das ihn ausmacht, endlich ein bisschen an. Außerdem hat mich die kriegerische und überhaupt nicht dem Klische ihres Volkes entsprechende Art einer anderen besten Freundin von Lia, genannt Blo, schon im ersten Band begeistert. In diesem Buch wurde dies noch mehr in den Mittelpunkt gerückt. Blos Freigeist hat mich sogar davon überzeugt, dass die kleine Kämpferin sich den ersten Platz meiner Lieblingscharaktere mit Dorient teilen darf. Doch leider werden manche Charaktere dafür etwas zu ungenau beschrieben. Ein Beispiel dafür wäre Nerlis, der vor allem am Ende des Buches mehr in den Mittelpunkt gerückt werden sollte, zumindest meiner Ansicht nach.

Schreibstil:

Auch diesmal hat mich der Schreibstil von Aniela Ley völlig umgehauen. Sie hat es mir möglich gemacht, mich so in das Leben in Springwasser reinzuversetzen, dass ich zugegebenermaßen in der Nacht davon geträumt habe. Bei vielen Szenen wäre es mir einfach nicht möglich gewesen, die Stellen spannend zu finden, wenn da nicht die perfekt ausgewählten Worte und Sätze der Autorin wären. Eigentlich fällt mir das Hineinversetzen in die verschiedenen Figuren oft schwer. Zumindest dann,wenn die Bücher nicht in der Ich-Perspektive geschrieben sind. Doch dieses Buch hat es mir ermöglicht.

Mein Fazit:

Ich kann mich gar nicht entscheiden, welchen Band der Lia Sturmgold-Reihe ich bisher lieber mag. Darum habe ich mich dann einfach für beide entschieden. Während im ersten Band vor allem das alltägliche Leben in Springwasser im Mittelpunkt steht, erfährt man in Lia Sturmgold – Das Geheimnis der Meereselfe sehr viel über Lias Freundinnen und Freunde und ihre Probleme. Des weiteren erlebt man natürlich in beiden Büchern tolle und spannende Abenteuer. Ich freue mich also schon sehr auf den Oktober, in dem der dritte Band der Reihe endlich erscheint.


Allgemeine Informationen:

Titel: Lia Sturmgold – Das Geheimnis der Meereselfe

Autorin: Aniela Ley

Illustratorin: Isabelle Hirtz

Seitenzahl: 250

ISBN: 3423763248

Verlag: dtv (https://www.dtv.de/)

Reihe: Lia Strumgold / Band 2

Altersempfehlung: ab 10 Jahen


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