Lenis Buchblog

Bookopoly

Heute habe ich mal einen Beitrag für euch, der etwas anders ist als meine bisherigen. Denn ich wurde von Bookaholicgroup inspiriert, das Anfertigen meiner monatlichen Leselisten mal etwas interessanter zu gestalten. Nämlich mithilfe eines sogenannten Bookopolys. Was das ist? Lest euch gerne diesen Beitrag durch, um das zu erfahren und außerdem Schritt für Schritt zuzusehen, wie ich meines gemacht habe.


Was ist Bookopoly?

Wie man aus dem Namen vielleicht schon ableiten kann, ist Bookopoly ein Spiel, das an das bekannte und beliebte Brettspiel Monopoly angelehnt ist. Nur dass es nicht darum geht, seine Mitspieler*innen in den Bankrott zu treiben und zu gewinnen, sondern darum, eine (möglichst abwechslungsreiche) Leseliste zusammenzustellen. Theoretisch kann man auch nur sein nächstes zu lesendes Buch damit auswürfeln, ich werde mein Bookopoly aber verwenden, um einen To-Be-Read Stapel für den jeweils nächsten Monat zu erstellen.
Was für Felder ich mir ausgedacht und auf welche Art und Weise ich sie angeordnet habe, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest. Aber schonmal vorneweg: Man kann das Ganze auch ganz anders angehen und die Felder anders beschriften. Ich habe es auf meine Art gemacht, es gibt aber mehr oder weniger unendlich viele Möglichkeiten.

Wie habe ich mein Bookopoly angefertigt?

1. Materialien:
  • zwei weiße Din A3 Blätter
  • eine Schere
  • ein Bleistift (auf den Bildern nicht zu sehen)
  • Buntstifte
  • einen Filzstift/ Brushpen
  • einen schwarzen Kugelschreiber
2. Anfänge:

Zunächst wollte ich gerne, das mein Bookopoly eine (mehr oder weniger) quadratische Form hat, wie das richtige Monopoly. Also habe ich eines der beiden Din A3 Blätter zurechtgeschnitten (um wieviel, seht ihr auf dem Foto) und anschließend beide Blätter mit Klebeband unten zusammengeheftet.

3. Vorzeichnen

Als ich dann die Fläche hatte, auf die ich das Spiel malen wollte, habe ich erstmal die Felder mit einem Bleistift vorgezeichnet. Wie diese Felder aussehen, ist auf dem Foto zu erkennen (die Linien sind zwar recht schwach, aber wenn ihr auf das Bild klickt, sehr ihr alles nochmal in größer). Auch sie sind von der Art her denen von Monopoly sehr ähnlich. Wer die Maße wissen möchte, die ich bei den Kästchen benutzt habe, kann sich das zweite Foto angucken.

4. Anmalen und Beschriften

Nun habe ich die einzelnen Felder angemalt. Bei den Farben, die ich benutzt habe, habe ich mich wieder an Monopoly orientiert. Ich hatte übrigens keine Lust, die gesamte Fläche anzumalen, deswegen ist noch seeeeehr viel Weiß zu sehen. Wer das etwas hübscher haben will, kann es natürlich anders machen. 😉
Die einzelnen Farbgruppen habe ich dann, genauso wie das Los Feld, schonmal beschriftet (siehe Foto). Trotzdem waren noch einige Felder frei, bei denen ich mir noch überlegen musste, was darauf stehen sollte.

Nach reichlicher Überlegung habe ich dann genug Ideen gefunden und alle Felder beschriftet (siehe zweites Foto).

Zuletzt habe ich in die Mitte des Spielfelds noch den Namen, Bookopoly, geschrieben und “schon” war ich fertig. Ich habe leider nicht die schönste Schrift und künstlerisch begabt bin ich auch nicht. Man hätte das Ganze also natürlich auch viel schöner gestalten könnten. Ich bin mit meiner Version dennoch zufrieden. 😀

Wie habe ich die Felder beschriftet?

Die Farbgruppen sind jeweils einem bestimmten Buchgenre zugeordnet. Natürlich gibt es noch viel mehr Genres als die, die ich aufgeschrieben habe, aber da ich aus weiteren Genres eigentlich so gut wie niemals etwas lese, habe ich sie hier nicht augeführt. Hier mal eine Liste mit den Genres, die ich den jeweiligen Farben zugeordnet habe, da man es auf dem obwigen Foto vielleicht nicht immer erkennen kann:

  • Braun: Non-Fiction
  • Hellblau: Urban (Low) Fantasy
  • Lila: High Fantasy
  • Orange: YA Romance
  • Rot: NA Romance
  • Gelb: Thriller/ Mystery
  • Grün: Dystopien/ Sci-Fi
  • Dunkelblau: Klassiker

Die Felder, die bei Monopoly Bahnhöfe darstellen, sind bei mir mit Vorraussetzungen beschriftet, die das Cover des Buches betreffen. Diese sind:

  • ein buntes (mehrfarbiges) Buch
  • ein (meiner Meinung nach) hässliches Buch
  • ein einfarbiges Buch
  • ein (meiner Meinung nach) schönes Buch

Die Felder, die bei Monopoly Kraftwerke darstellen, sind bei mir mehr oder weniger willkürlich beschriftet. Ich hatte Ideen und habe sie einfach hier untergebracht, hehe. Und zwar:

  • eine fünf-Sterne-Vermutung
  • ein Re-Read

Die Felder, die bei Monopoly Steuerfelder darstellen, zeigen bei mir an, dass ich mir ein neues Buch anschaffen “muss”. (Man braucht schließlich gute Ausreden dafür. 😉 ) Die zwei Arten, an ein neues Buch zu kommen sind hier:

  • kaufe ein neues Buch
  • leihe dir ein Buch aus

Die Felder, die bei Monopoly Gemeinschaftsfelder darstellen, sind bei mir mit Vorraussetzungen beschriftet, die die Seitenanzahl des Buches betreffen. Diese sind:

  • ein Buch mit <300 Seiten
  • ein Buch mit >300 Seiten
  • ein Buch mit >300 und <500 Seiten

Die Felder, die bei Monopoly Ereignisfelder darstellen, sind bei mir mit Vorraussetzungen beschriftet, die den*die Autor*in des Buches betreffen. Diese sind:

  • ein Buch eines*r bekannten Autor*in
  • ein Buch von einem*r unbekannten Autor*in
  • ein Buch von einem*r Lieblingsautor*in

Die Eckfelder sind mit folgenden mehr oder weniger willkürlichen Vorraussetzungen beschriftet (das Los-Feld mal ausgenommen):

  • Los
  • jemand anderes entscheidet
  • freie Auswahl
  • SuB-Leiche

Soooooooooooooooooooooooo, endlich haben die ewigen Aufzählungen ein Ende. Das war es auch mit diesem Beitrag. Ich hoffe, ihr fandet ihn interessant. Am Samstag kommt dann ein Post dazu, wie die (nicht besonders komplizierten) Spielregeln von Bookopoly lauten. Außerdem werde ich dort auch schon meine Leseliste für den September auswürfeln, also schaut gerne vorbei.


Disclaimer:

Dies ist keine bezahlte Werbung für die Marken, die teilweise auf den Fotos zu sehen sind.

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Meine Leseliste September 2021 – Bookopoly

  1. Ich habe auch so ein Bookopoly-Brett, auch inspiriert von Bookaholicgroup 🙈 Allerdings habe ich es erst einmal benutzt und mich dann auch nicht dran gehalten 😅 Ich finde die Idee, aber so cool 😂

    • reading_leni

      Ja, ich mochte die Idee auch. Theoretisch habe ich auch schon vor ein paar Monaten ein Bookopoly gemacht und auch (fast) jeden Monat benutzt, aber ich war mittlerweile nicht mehr wirklich zufrieden damit, weil ich die Genres darauf nicht mehr so wirklich gelesen habe (zumindest teilweise). Deswegen habe ich das alte meiner Schwester geschenkt und einen (bzw. zwei) Blogposts zum neuen gemacht, haha.

      • Ich habe mir extra noch ein Kartendeck gemacht, da ziehe ich dann eine Karte, wenn ich auf ein Feld komme, zu dem ich aktuell kein passendes SuB-Buch habe 😂

        • reading_leni

          Mhm, das ist auch eine gute Idee… Vielleicht probiere ist das irgendwann, wenn ich Zeit/ Lust habe, auch mal aus. Zumindest, wenn das für dich in Ordnung ist. Gerade mache ich es aber immer nur so, dass ich dann nochmal würfle … 🙂

  2. Aaaah, was ist denn das für eine cooole Idee! Ich habe mal ein personalisiertes Monopoly-Feld für Oma und Opa gebastelt, und das war ganz schön viel Arbeit (dafür ist es voll cool geworden, auch wenn bis heute das Geld fehlt…)

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